End-to-End-Geschäftsprozess

Prozess

Auch: End-to-End-Prozess , E2E-Prozess

Ein Geschäftsprozess, der vier konstitutive Elemente aufweist: (1) Aktivitäten bzw. Tätigkeiten, (2) eine definierte zeitlich-logische Abfolge, (3) ein klar abgrenzbares Ergebnis und (4) einen Außenbezug durch einen Kundenbedarf am Anfang und die Deckung dieses Bedarfs durch die erbrachte Leistung am Ende.

Die Bezeichnung als „End-to-End-Prozess” allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, wie Anfang und Ende definiert sind: Am Anfang muss ein Kundenbedarf stehen, am Ende eine Leistung, die diesen Bedarf deckt.

End-to-End-Geschäftsprozesse schaffen damit nicht irgendwelche beliebigen Outputs, sondern Leistungen, die einen Bedarf eines Kunden adressieren. Ihre „Enden” sind nicht beliebig definierbar, sondern ganz klar festgelegt durch den Bedarf des Kunden und die Deckung dieses Bedarfs durch die vollständig erbrachte Leistung.

Bilden Prozesse nur einen Teil des Kundenbedarfs ab, handelt es sich nicht um komplette End-to-End-Geschäftsprozesse, sondern um Teilprozesse.

Quellen

  • Bergsmann, S. (2012): End-to-End-Geschäftsprozessmanagement, Springer Wien, S. 16-18

Siehe auch: Geschäftsprozess , Kernprozess

← Zurück zum Glossar

Jetzt loslegen

Bereit, Prozesse smarter
zu gestalten?

Starte kostenlos, kein Abo, keine Kreditkarte.

Jetzt kostenlos starten